Lob/Tadel

Hier können Sie loswerden, was Ihnen auf dem Herzen liegt, sei es Lob oder auch Verbesserungsvorschläge. Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

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Marion Wolf

Es ist ja verständlich, dass Sie keine Absagebriefe verschicken möchten, wenn Ihnen ein Manuskript nicht zusagt - aber die Betroffenen mit einer kurzen Email davon in Kenntnis zu setzen wäre wohl nicht zuviel verlangt - schließlich haben die Leute auch Zeit investiert und Unkosten gehabt, um Ihnen ihre Texte zukommen zu lassen und möchten irgendwann mal wissen, wie sie dran sind. Auch gehört es zum guten Ton, den Erhalt zu bestätigen. Das kann man mit Standardmails und kostet nichts.
Ich würde Ihnen gern einiges schicken - nur ganz ohne Rückmeldung geht's nicht.

Anmerkung zu diesem Eintrag:

Sehr geehrte Frau Wolf,

gut, dass Sie das ansprechen! Sie sind bestimmt nicht die Einzige, die sich darüber ärgert, und wir verstehen diesen Ärger auch sehr gut. Daher an dieser Stelle ein paar erklärende Worte: Leider ist es uns wirklich nicht möglich, auf die Flut der Einsendungen angemessen zu reagieren. Wir können nur versprechen, alles zu prüfen und uns im Fall, dass es vielleicht für unser Programm geeignet wäre, zu melden. Das dauert in der Regel schon ziemlich lange. Alles Weitere überfordert uns zeitlich und personell, denn auch eine Standardmail braucht jemanden, der sie eingibt.
Was wir nur immer wieder raten können: Prüfen Sie bitte selbst ganz genau, ob Ihr Projekt wirklich exakt zu uns passt, ob es geradezu nach uns, und nur nach uns, ruft. Wenn Sie eine kundige Kinderbuchhändlerin kennen, fragen Sie sie um Rat. Und noch ein Tipp: Die Broschüre "Kinder- und Jugendbuchverlage von A-Z" bei der Avj (http://www.avj-online.de/publikationen/kinder-_und_jugendbuchverlage_a-z/) könnte Ihnen ebenfalls helfen, Ihr Manuskript sehr gezielt zu verschicken.

Bitte entschuldigen Sie, dass wir es weiter so handhaben müssen. Wir wünschen Ihnen für Ihr Manuskript viel Erfolg!

Ihr Klett Kinderbuch Team

Gyn. Praxis Berlin

Zunächst hatte wir das Buch "Wer wohnt denn da in Mamas Bauch" bekommen und sind begeistert. Es ist für Kinder sehr verständlich und lustig dargestellt, was da bei einer Schwangerschaft so vor sich geht. Das Buch erfreut sich in der Kinderecke unseres Wartezimmers großer Beliebtheit. Daraufhin und aus eigener Neugier kam "Planet Willi" hinzu. Ein Buch, das anrührt, Liebe und Verständnis für den "Außerirdischen" bewirkt, aber auch die schwierigen Seiten nicht verschweigt. Wunderbare Bücher, danke !!!

Elli T.

Ihr tolles Buch "Alles Familie" berücksichtigt nun beinahe alle Lebenssituationen, leider aber nicht die von ca. 60 000 Pflegekindern in der BRD. Schade! Dass es zu diesem Thema auch sonst kein gutes Kinderbuch gibt, ist aus meiner Sicht eine echte Lücke, die es zu schließen gilt. Gerade diese Kinder sollten unterstützendes Material bekommen, um ihre besondere Situation zu verstehen und zu verarbeiten, wobei die Schwierigkeit darin besteht, dass jede Geschichte höchst individuell ist. Trotzdem kann ich Sie nur ermuntern, sich dieser Thematik anzunehmen. Ich selbst kenne viele Familien, die händeringend nach Kinderbüchern dieser Thematik suchen.
Viele Grüße

Anmerkung zu diesem Eintrag:

Liebe Elli T.,

danke für Ihren wichtigen Kommentar. Sie sind nicht die Einzige, die es bedauert, dass die Pflegekinder nicht explizit in "Alles Familie" erwähnt werden. Wir nehmen Ihren Hinweis daher zum Anlass, über eine Überarbeitung in der nächsten Auflage nachzudenken.
Schicken Sie uns doch bitte an info@klett-kinderbuch.de Ihre Adresse, dann können wir uns gegebenenfalls mit einem Exemplar der dann veränderten Neuauflage für Ihren Impuls bedanken.

Viele Grüße aus dem Klett-Kinderbuch-Lektorat.

Petra

"Alles Familie" ist bei uns ein großes Thema und auch wie wir Beziehungen und Bindungen leben lernen, da wir Pflegekindern ein neues Zuhause bieten. Das Thema der abgebenden Mutter ist jedoch in diesem Bilderbuch nur negativ in Bild und Wort dargestellt, und stikmatisiert diese und ihre Kinder um so mehr. Hier fehlt nötiges Feingefühl, um diese Kindern nicht noch mehr zu kränken. Ansonsten ein Buch mit Potenzial.

Anmerkung zu diesem Eintrag:

Liebe Petra,
vielen Dank für Ihren wichtigen Hinweis! Sie haben Recht.
Auch wir erkannten im Nachhinein, dass die von Ihnen angesprochene Stelle, in der es um Adoption geht, zu negativ formuliert war. Deshalb haben wir diese Passage in den neueren Auflagen schon verändert. Wenn Sie uns an info@klett-kinderbuch.de Ihre Adresse mitteilen, schicken wir Ihnen ein aktualisiertes Exemplar des Buches zu.

Herzliche Grüße von der Klett Kinderbuch-Redaktion

Barbara

Ich habe für meinen Enkel das Buch Timo Brunke, Warum heißt das so? Ein Herkunftswörterbuch durchgesehen. Ich finde, die Erklärungen sind gut gelungen. Auf folgende Punkte möchte ich hinweisen, die m.A. nach nicht korrekt sind:
Engel S.18 Es muss heißen:"dass Jesus von den Toten auferstanden ist".
Christus S.14:Jesus wurde keine Salbe aufgetragen. Er wird in Anlehnung an die gesalbten Könige Israels als "der Gesalbte" bezeichnet, das ist ein sog. Würdename und sagt etwas aus über seine königliche Würde von Gott.
Ostern S.50: Ostern kommt von der heidn. Frühlingsgöttin Osteria, deren Fest im Frühjahr gefeiert wurde, daraus wurde der Name Ostern für das christl. Fest der Auferstehung Jesu.

Anmerkung zu diesem Eintrag:

Liebe Barbara, hier Timo Brunkes Antwort auf Ihre Anmerkungen:

Sehr geehrte Barbara,
vielen Dank für Ihre Rückmeldungen! Sie haben sehr Recht: Jesus (S.18) ist von den Toten nicht aufge-, sondern auferstanden. Wie aus dem "aufer-" ein "aufge-" werden konnte, ist mir selbst ein Rätsel. Zu Ihrem zweiten Hinweis (S. 14): Mein Detail von der "Salbe die Jesus aufgetragen bekam", bezieht sich auf Joh Kap. 12, 1ff. die Salbung in Betanien. Ich habe hier einen konkret beschriebenen Salbungsakt (der ja christologisch zu verstehen ist) als Aufhänger für meine Formulierung benutzt. Ihr Hinweis auf den Würdenamen deckt sich also im Grunde mit meinem Wortlaut. Ich dachte, so der kindlichen Wahrnehmungs- und Denkweise näher zu kommen. Was schließlich die Herleitung des Wortes "Ostern" anbelangt, so möchte ich Sie gern auf die einschlägigen Kommentare im DUDEN-Herkunftswörterbuch sowie in KLUGEs Etymologischem Wörterbuch verweisen. In beiden Artikeln fand sich die mögliche Lesart (von "Eos" herrührend), die ich dann für meine Darstellung verwendete. Hier haben wir den häufigen Fall, dass die Forschung mehrere Vermutungen nebeneinander pflegt, wie ein heute gebräuchliches Wort dereinst entstanden sein mag. Kinder wollte ich aber mit Forschungszweifeln nicht behelligen. Die Absicht von "Warum heißt das so?" war und ist, die Kinder überhaupt dazu anzuregen, Wörter als historisch gewordene Phänomene für sich zu entdecken.


Viele Grüße aus dem Klett Kinderbuch
Franziska Hauffe

 

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